Cornelia Kenklies ... für Stade  
 

Fachwerk-
Führung

Beim ersten Besuch im tausendjährigen Stade konnte sie kaum glauben, was hier an alter Bausubstanz erhalten geblieben ist. Wie Hans-Guck-in-die-Luft spazierte sie staunend durch die Gassen und stieß dabei mit manchem Passanten zusammen. Heute empfiehlt sie ihren Gästen, es ebenso zu tun, auch wenn die Schaufensterauslagen noch so verlockend sind. Die alte Hansestadt und Schwedenfestung ist längst ihre Wahlheimat geworden; seit 1980 ist sie Gästeführerin und infiziert Besucher mit Lust und Liebe zum alten Gebälk. Übrigens: Stades Ratszimmermeister Andreas Henne baute nach dem großen Stadtbrand im 17. Jahrhundert den schönsten barocken Turmhelm weit und breit. Wer mit der Fachwerk-Gästeführerin die Stufen in St. Cosmae hinaufsteigt, kann die Geheimnisse seiner Zimmermannskunst im Innenleben bewundern und – oben angekommen - einen traumhaften Ausblick auf die Kaufmannshäuser am Alten Hansehafen, auf Marsch und Geest, die Elbe und bei klarer Sicht sogar bis zu den Kränen im Hamburger Hafen genießen.  
 
Cornelia Kenklies ... und das Fachwerk - eine Liebesgeschichte.  
 
Über diese Fachwerk-Gästeführerin

Geweckt wurde ihre Liebe zum Fachwerk durch eine Grundschullehrerin. Aus bemalter Pappe bauten die ABC-Schützen die historischen Fachwerkhäuser der im Krieg zerstörten Heimatstadt nach. Der Traum von alten Balken und buntem Mauerwerk nahm während eines Auslandjahres in der Normandie kein Ende. Liebe auf den ersten Blick war dann die romantische Reetdachkate im Alten Land, gleich hinter Elb- und Lühedeich. Während der Renovierung in Eigenarbeit erlebten die Kenklies‘ schlechte, aber auch gute Überraschungen, besiegten den Hausschwamm, legten verborgene Balkeninschriften frei, lernten unendlich viel durchs Selber tun und entwickelten ganz allmählich ein Gespür für die Seele ihres Fachwerkhauses. Die Begegnung mit Professor Gerner vor vielen Jahren war eine Offenbarung für die Gästeführerin Cornelia Kenklies und gab ihr die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein.

Geschult und kompetent

Nach ihrer Familienpause legte Cornelia Kenklies, ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin, 1980 die Gästeführerprüfung der Stadt Stade ab. Ein Fernstudium Kunstgeschichte an der Uni Tübingen und das Reiseleiterzertifikat des RDA waren Grundlagen für ein „fahrendes“ Vagabundenleben als Reiseleiterin in Europa und USA mit Schwerpunkt Frankreich und Großbritannien. Die erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen fließen in die Konzeptionierung und Leitung von Gästeführer-Seminaren, VHS-Kurse und Veranstaltung eigener Studienreisen ein. Die Teilnahme an Seminaren mit Professor Manfred Gerner und Kursen der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte in Fulda kommen ihrer eigenen Liebe zum Fachwerk und dem Wunsch, zu den Wurzeln zurückzukehren, sehr entgegen.

Auf ihrer Tour sehen sie:

Verschwiegene Plätze und Gassen abseits der üblichen Besucherpfade. Die Führung thematisiert den Lebenslauf des Zimmergesellen Andreas Henne. Aus Sachsen gebürtig, trat er nach seiner Walz in den Dienst des Stader Ratszimmermeisters. Bald gab es in Stade reichlich Arbeit: der Stadtbrand vernichtete 2/3 der Bürgerhäuser. Dem jungen Andreas vertraute man schwierige Aufgaben nur zögerlich an – bis er den neuen Wilhadi-Kirchturm wieder aufbaute. „Drey Bäuche oder achtkantichte Hauben, vier Uhrzeigen-Scheiben, ein herlicher prospectus (offene Laterne) und die pyramid“ schrieb ein Zeitgenosse. Und das im protestantischen Norden! Staunend hielten die Stader Maulaffenfeil und tauften den Turm „Phönix Wilhadinus“. Erhalten ist er leider nicht, wohl aber der jüngere Bruder St. Cosmae mit der „barocken Perücke“.

 

Mit ihr sehen Sie:  
  • Bürgerstraße 1/3 aus dem Ende des 17. Jh.
  • Das „Baumhaus“, ehemaliger Sitz des Baumschließers von 1774
  • Kaufmannshaus Wasser West 7 von 1667 am historischen Hansehafen
  • „Knechthausen“, das Gildehaus der Brauerknechte, um 1600
  • das reich verzierte Traufenhaus Bäckerstr. 1 – 3, aus der 2. Hälfte des 16. Jh.
  • Bäckerstr. 21 mit biblischen Gestalten als Knaggenfiguren; 1. Hälfte 16. Jh.
  • „Hahnentor“, zweigeschossiges Traufenhaus mit Durchfahrt, Anno 1658
  • „Hökerhus“ mit der schmucken Fassade von 1650, im Kern jedoch älter
  • Salzstraße und Johanniskloster, 1672 nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut
  • Sattelmacherstraße 9 mit Zahnschnitt und Eierstabprofilen die schönste Buchhandlung Deutschlands
  • Das Altländer Bauernhaus im Freilichtmuseum Stade, 1773
  • Weitere Themenführungen:
  • Skandal im Schloss! Agathenburg
  • Wie Phönix aus der Asche: Stade nach dem großen Brand mit Orgelvorspiel
  • Aus Gesches Zeit – im Altländer Bauernhaus
  • Von Buddelschiffen & Kap Horniers – Spaziergang am Lühedeich
  • Hochzeit mit Hindernissen – Lessing und seine Braut Eva König in Jork
 
   
Kontakt

Stade Tourismus-GmbH

Cornelia Kenklies:

Telefon:

stade-tourismus.de

cornelia-kenklies.de

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