Hadamar - Fürstenstadt  
 
  • Fachwerk-Gästeführer:
  • Hartmut Götzen

 

  Zahlen Auskunft
 

Einwohnerzahl: 13.000

Fläche: 40,97 Quadratkilometer

Lage: Am Ufer des Elbbachs zwischen Westerwald und Lahn

Fremdenverkehrsamt Hadamar
Untermarkt 1 - 65589 Hadamar
Tel: 06433/89157 Fax: 06433/89155
hadamar.de

 

  Stadt- und Fachwerkgeschichte
 

Hadamar wurde erstmals im Jahre 832 in einer karolingischen Tauschurkunde erwähnt. Im 14. Jahrhundert Residenz der Grafen von Nassau-Hadamar, erhielt der Ort 1324 die Stadtrechte. Unter dem Fürsten Johann Ludwig von Nassau-Hadamar, Generalbevollmächtigter des Kaisers bei den Friedensverhandlungen zur Beendigung des 30-jährigen Krieges, begann im 17. Jahrhundert der großzügige Ausbau Hadamars zur Residenzstadt mit prachtvollem Renaissance-Schloss.

Damals entstanden die reizvollen Fachwerkhäuser, die zum Stadtbild gehören. Das heutige Rathaus wurde 1639 erbaut und ist mit kunstvollen Schnitzereien im Eingangsbereich und schmuckem Glockentürmchen ein Blickfang auf dem Untermarkt. Nur wenig später entstand das benachbarte "Haus Duchscherer", ein Fachwerkbau mit reicher Ornamentik und einem Erker, auf dem die Geschichte von Adam und Eva dargestellt ist. Das Haus Borngasse 7 ziert ein elegantes Hermenportal mit Putten, Pilastern und Rankwerk, nur wenige Schritte weiter schmückt ein besonders dekoratives, barockes Eingangsportal den Fachwerkbau des "Hotel Nassau-Oranien“. Die stattliche "Hammelburg", ein Ende des 16. Jahrhunderts entstandenes Fachwerkgebäude, bildet mit einem alten Stadttor eine malerische Einheit. Die Fürstenstadt Hadamar bietet ihren Besuchern Kulturerlebnisse der besonderen Art, wie etwa den 68 Meter langen Silhouettenfries "per aspera ad astra" des frühen Lebensreformers Karl Wilhelm Diefenbach und die Scherenschnittsammlung Engert im Stadtmuseum, Meisterwerke des "Hadamarer Barock" in der gotischen Liebfrauenkirche und der Stadtpfarrkirche, eine Sammlung von über 800 Weihnachtkrippen aus aller Welt, das Glaskunsthandwerk sowie den Englischen Rosengarten auf dem Herzenberg.

 

  Sehenswert
 
  • Rathaus, Untermarkt, Renaissance-Fachwerkbau erbaut 1639
  • Renaissanceschloss, Bauzeit: 1614-1629
  • Stadtmuseum im ehemaligen Marstall des Schlosses
  • Krippenmuseum
  • Spätgotische Liebfrauenkirche aus dem 14. und 15. Jh. (Kulturdenkmal von nationalem Rang)
  • Barocke Stadtpfarrkirche, 18. Jh.
  • Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie auf dem Mönchberg
  • Glasfachschule – eine der bekanntesten Ausbildungs- und Glasveredelungsstätten Deutschlands
  • Englischer Rosengarten auf dem Herzenberg

 

  Feste und Feiern
 
  • Deutscher Mühlentag (Pfingstmontag)
  • Liebfrauenkonzerte (Juni - September)
  • Kirmes in allen Stadtteilen
  • Stadtfest (letztes Augustwochenende)
  • Flohmarkt mit über 600 Ständen am 3. Oktober
  • Schlossweihnacht (1. und 2. Adventwochenende)
  • Krippenschau (Dezember bis Januar)