Homberg (Efze) - die Reformationsstadt in Hessen  
 
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  Zahlen Auskunft
 

Einwohnerzahl: 14.370

Fläche: 99 Quadratkilometer

Lage: Im Übergangsgebiet zwischen Westhessicher Senke und dem Knüll

Tourist-Info Homberg 
Marktplatz 19 - 34576 Homberg (Efze)
Tel: 05681/939161 Fax: 05681/939162
homberg-efze.eu

 

  Stadt- und Fachwerkgeschichte
 

Im Schutz der im 12. Jahrhundert errichteten Hohenburg entwickelte sich Homberg. An der „Langen Hessen“ gelegen, wurde es zu einer wirtschaftlich erfolgreichen Stadt, zuerst unter den Landgrafen von Thüringen und später unter den Landgrafen von Hessen. Die Bedeutung der Stadt führte dazu, dass dort 1526 die wichtigste kirchenpolitische Tagung stattfand, die Homberger Synode. Auf dieser wurde unter Landgraf Philipp dem Großmütigen der Entschluss gefasst, in Hessen die Reformation einzuführen. Obwohl die Stadt und das Schloss während des 30-jährigen Krieges stark gelitten haben, war Homberg immer wieder Zentrum wichtiger politischer Entscheidungen, hier sei nur der Dörnbergaufstand von 1809 genannt, also die Revolte der Hessen gegen die Herrschaft Napoleons.

Homberg präsentiert sich heute mit seiner Alt- und Neustadt, der so genannten Freiheit, mit einem erfreulich geschlossenem Stadtbild. Dazu gehören die typischen städtischen Symbole wie Mauer, Tore, Türme, Rathaus, Markt und als Zeugen des Wohlstandes zahlreiche stattliche Fachwerkhäuser. Auf dem sich über verschiedene Ebenen aufsteigendem Marktplatz, der von der hochgotischen Stadt- und Reformationskirche dominiert wird, finden sich auch die aus dem Mittelalter stammenden Schirnen. Von besonderem Reiz sind die repräsentativen Fachwerkfassaden von der Gotik, über die Renaissance und Barock, bis zu verputzen Bauten des Klassizismus. Heute wird das Fachwerk als wandlungsfähiges Bauelement für Wirtschaft und Gastronomie neu entdeckt und als innovativer und interessanter Werkstoff für Ferienwohnungen genutzt, die gerade in der Homberger Altstadt entstehen.

 

  Sehenswert
 
  • Ehemaliges Damenstift Wallenstein, ehemaliger Burgsitz, Anfang 17. Jh.
  • Spätmittelalterliches Rathaus mit massivem Erdgeschoss, um 1608
  • Ehemaliges Hochzeitshaus, um 1517
  • Zehntscheune, Anfang 15. Jh., mit gotischem Schuppenputz
  • Gasthaus Krone, um 1480 am Markt
  • Gotisches Haus, um 1425 in Ständerbauweise errichtet, mit rückwärtiger Erweiterung und Holzportal aus 1553
  • Haus zum Schultheisen, um 1600, auffällige Sandsteinreliefs
  • Löwenhaus, Marktplatz 2, um 1617, reich geschnitzter Fachwerkdekor
  • Markt 16, gewaltiger Fachwerkbau von 1668, seit 1701 Engelapotheke
  • Fünffensterhäuser am Markt aus Kassler Tradition (du Ry) um 1800
  • Burgmannensitze
  • Hohlebachmühle, Anlage um 1415.

 

  Feste und Feiern
 
  • Marktplatzkonzerte (Juni bis Anfang September)
  • Burgbergfestival (Mitte Juli)
  • Weinfest (Anfang August)
  • Herbstmarkt (1. Sonntag nach Erntedank)
  • Snowparty (1. Sonntag im November)
  • Clobesmarkt (immer am Wochenende um den 6. Dezember)
  • Rabatt(z)markt (Ende Dezember)